Gute Psychotherapie sollte verständlich, sorgfältig und nachvollziehbar sein. Sie sollte nicht nur im Gespräch entlasten, sondern dabei helfen, Beschwerden besser zu verstehen und im Alltag anders mit Belastungen umzugehen.
In meiner Arbeit verbinde ich kognitive Verhaltenstherapie mit schematherapeutischen Elementen. Der therapeutische Prozess bleibt dabei klar: verstehen, was belastet, erkennen, was Beschwerden aufrechterhält, und konkrete Veränderungsschritte entwickeln.
Zoom · 50 Minuten · 150 € pro Einheit · Termine in der Praxis in Wien sind ebenfalls möglich
In einer Auswertung von zwölf abgeschlossenen Therapieverläufen mit Depression und/oder Angststörung zeigten sich deutliche Verbesserungen. Die Behandlungen umfassten 8 bis 19 Sitzungen, im Durchschnitt etwa 12 Sitzungen.
Der durchschnittliche Wert im Beck-Depressions-Inventar sank von 35,5 auf 15,08 Punkte.
In den ausgewerteten Verläufen zeigte sich damit eine deutliche Reduktion depressiver Beschwerden.
Der durchschnittliche Wert im Beck-Angst-Inventar sank von 36,33 auf 17,58 Punkte.
Auch bei Angstsymptomen wurden in dieser Gruppe klare Verbesserungen sichtbar.
Der durchschnittliche Wert im WHO-5-Wohlbefindensindex stieg von 7,9 auf 15 Punkte.
Die Auswertung zeigt also nicht nur weniger Symptomdruck, sondern auch mehr subjektives Wohlbefinden.
Diese Ergebnisse sind kein Heilversprechen und keine Garantie für einen bestimmten Therapieverlauf. Sie zeigen aber, dass in meiner Praxis messbare Veränderungen dokumentiert wurden.
Für mich ist das ein wichtiger Qualitätsmaßstab: Therapie soll nicht im Ungefähren bleiben. Sie soll helfen, Beschwerden verständlicher zu machen, neue Strategien aufzubauen und Veränderungen im Alltag überprüfbar werden zu lassen.
Volltext zur Praxisauswertung öffnen →Psychotherapie wird meistens nicht direkt bei Belastung gestartet. Oft gibt es davor eine längere Phase des Aushaltens, Suchens und Abwägens. Manche haben bereits viel gelesen, mit vertrauten Menschen gesprochen oder versucht, die eigenen Beschwerden allein zu verstehen.
In der Therapie geht es dann darum, nicht bei allgemeinen Erklärungen stehenzubleiben. Entscheidend ist, genauer zu verstehen, was bei Ihnen persönlich passiert: Welche Situationen lösen Belastung aus? Welche Gedanken verstärken sie? Welche Verhaltensweisen helfen kurzfristig, halten das Problem aber langfristig aufrecht?
Mir ist wichtig, dass Sie in der Therapie nachvollziehen können, woran wir arbeiten. Ein guter therapeutischer Prozess braucht eine klare Richtung, bleibt aber flexibel genug, um auf Ihre konkrete Lebenssituation einzugehen.
Das Ziel ist nicht, dass Sie nur besser über Ihre Probleme sprechen können. Ziel ist, dass Sie im Alltag mehr Handlungsspielraum gewinnen – bei Angst, Grübeln, Depression, Stress, Zwängen, Beziehungsmustern oder persönlichen Belastungen.
Die Grundlage meiner therapeutischen Arbeit bildet die kognitive Verhaltenstherapie. Sie arbeitet mit dem Zusammenhang zwischen Gedanken, Gefühlen, Körperreaktionen und Verhalten. Dadurch wird sichtbar, warum Beschwerden entstehen, wodurch sie bestehen bleiben und wo konkrete Veränderung möglich wird.
Bei Angststörungen, Depressionen und Zwangsstörungen geht es häufig darum, belastende Kreisläufe früher zu erkennen und neue Erfahrungen im Alltag aufzubauen.
Ergänzend arbeite ich mit Elementen der Schematherapie. Dieser Ansatz hilft besonders dann, wenn Menschen immer wieder in ähnliche innere Muster geraten: starke Selbstkritik, hohe Ansprüche, Angst vor Ablehnung, Schwierigkeiten mit Grenzen oder das Gefühl, funktionieren zu müssen.
Im therapeutischen Prozess beschäftigen wir uns unter anderem mit Fragen wie:
So bleibt Therapie nicht abstrakt. Sie wird zu einem gemeinsamen Arbeitsprozess, in dem Verstehen, Üben und neue Erfahrungen zusammenkommen.
Qualität zeigt sich für mich nicht darin, möglichst komplizierte Begriffe zu verwenden. Qualität zeigt sich daran, ob die Therapie für Sie nachvollziehbar ist und ob sie sich auf das bezieht, was Sie im Alltag tatsächlich belastet.
Dazu gehören für mich fünf Punkte:
Dieser Anspruch prägt meine Arbeit: fachlich sauber, menschlich verständlich und auf konkrete Veränderung ausgerichtet.
Menschen wünschen sich in der Therapie keine theoretische Erklärung, sondern eine spürbare Veränderung im Leben. Häufig geht es darum, wieder mehr Einfluss auf die eigenen Reaktionen zu bekommen.
Veränderung kann sich zum Beispiel darin zeigen, dass Sie:
Solche Veränderungen entstehen meist schrittweise. Sie entstehen nicht durch schnelle Tipps, sondern durch genaues Verstehen, konkretes Üben und neue Erfahrungen im Alltag.
Therapieergebnisse sehen nicht bei allen gleich aus. Sie hängen davon ab, welche Beschwerden im Vordergrund stehen, wie lange sie bereits bestehen und welche Lebensumstände eine Rolle spielen.
Nach mehreren Sitzungen können Veränderungen zum Beispiel so aussehen:
Viele Menschen bemerken nicht sofort einen großen Durchbruch, sondern zunächst kleine Veränderungen: mehr Abstand, mehr Orientierung, mehr Handlungsmöglichkeiten. Genau daraus kann mit der Zeit mehr Stabilität entstehen.
Wenn Sie klären möchten, ob Psychotherapie für Ihre Situation sinnvoll ist, können Sie direkt ein Online-Erstgespräch vereinbaren. Im Termin besprechen wir Ihre aktuelle Belastung, mögliche Ziele und die nächsten Schritte.
Online-Erstgespräch buchen →Zoom · 50 Minuten · 150 € pro Einheit · direkt online buchbar
Die folgenden Rückmeldungen sind anonymisiert und sinngemäß zusammengefasst. Sie zeigen, welche Veränderungen einzelne Menschen im Verlauf ihrer Therapie beschrieben haben.
Nach zehn psychotherapeutischen Gesprächen konnte ich mit Angst und Panik deutlich besser umgehen. Ich erkenne früher, wann ich auf mich achten muss, und kann mich in schwierigen Momenten besser stabilisieren.
31W / Wien
Nach vielen Jahren mit sozialer Angst konnte ich Situationen wieder bewältigen, die ich lange vermieden habe. Ich fühle mich im Kontakt mit anderen Menschen freier und sicherer.
26M / Niederösterreich
Ich habe gelernt, mich besser abzugrenzen und meine Ängste mit mehr Abstand zu betrachten. Dadurch fühle ich mich weniger überfordert.
39W / Wien
Nach langer Belastung durch Zwänge kann ich meine Genauigkeit heute wieder als Stärke erleben, ohne mich von Kontrollzwängen bestimmen zu lassen.
27M / Wien
Ich habe gelernt, mit Depression und Angst selbstständiger umzugehen. Besonders hilfreich war für mich, dass wir konkrete Strategien erarbeitet haben, die ich im Alltag anwenden konnte.
44W / Wien
Die Therapie kann sich je nach Anliegen auf unterschiedliche Schwerpunkte beziehen. Zu meinen Arbeitsbereichen gehören unter anderem:
Wenn Angst, Anspannung oder Vermeidung den Alltag zunehmend bestimmen.
Mehr über Angststörungen erfahren →Wenn Niedergeschlagenheit, Erschöpfung oder Hoffnungslosigkeit länger bestehen bleiben.
Mehr über Depressionen erfahren →Wenn Gedanken oder Handlungen sich wiederholen und kaum noch kontrollierbar wirken.
Mehr über Zwangsstörungen erfahren →Wenn sich Selbstwertthemen, Konflikte oder Nähe-Distanz-Muster wiederholen.
Mehr über Beziehungsmuster erfahren →Wenn innere Anspannung, Druck oder Erschöpfung zum Dauerzustand werden.
Mehr über chronischen Stress erfahren →Wenn Gedanken immer wieder kreisen und kaum noch zur Ruhe kommen.
Mehr über starkes Grübeln erfahren →Wenn Lebensphasen, Entscheidungen, Selbstzweifel oder Beziehungsthemen belasten.
Mehr über persönliche Herausforderungen erfahren →Psychotherapie kann in meiner Praxis in Wien oder als Online-Psychotherapie per Zoom stattfinden.
Online-Termine lassen sich oft leichter in den Alltag integrieren und können direkt gebucht werden. Für Termine in der Praxis nutzen Sie bitte das Kontaktformular auf der Startseite.
Die Sitzungen dauern 50 Minuten. Das Honorar beträgt 150 € pro Einheit. Je nach Krankenkasse ist eine teilweise Rückerstattung möglich.
Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Form der Therapie für Ihre Situation am sinnvollsten ist.
Im Erstgespräch geht es zunächst darum, Ihre aktuelle Situation zu verstehen. Sie müssen keine fertige Diagnose, keine perfekte Erklärung und keinen klaren Therapieplan mitbringen.
Wir besprechen, was Sie belastet, seit wann die Beschwerden bestehen, wie sie sich im Alltag zeigen und welche Veränderungen Sie sich wünschen.
Danach klären wir gemeinsam, ob Psychotherapie für Ihre Situation sinnvoll ist, welche Themen im Vordergrund stehen und ob Online-Psychotherapie oder ein Termin in der Praxis besser passt.
Das Erstgespräch ist kein Test und keine Verpflichtung. Es ist ein erster gemeinsamer Schritt, um Ihr Anliegen einzuordnen und mögliche nächste Schritte zu besprechen.
Nein. Psychotherapie kann keine bestimmte Veränderung garantieren. Sie kann aber einen strukturierten Rahmen bieten, um Beschwerden besser zu verstehen, neue Strategien zu entwickeln und Fortschritte im Alltag gezielt zu überprüfen.
Mir ist Transparenz wichtig. Die Praxisauswertung zeigt dokumentierte Veränderungen aus einer kleinen ausgewerteten Gruppe. Gleichzeitig ersetzt sie keine individuelle Einschätzung im Erstgespräch.
Nicht immer. Manche Anliegen lassen sich in einem kürzeren Zeitraum gut bearbeiten, andere benötigen mehr Zeit. Im Erstgespräch und im Therapieverlauf klären wir gemeinsam, welches Vorgehen sinnvoll ist.
Ja. Ein Online-Erstgespräch kann direkt über den Buchungslink vereinbart werden. Die Sitzung findet per Zoom statt und dauert 50 Minuten.
Eine Sitzung dauert 50 Minuten und kostet 150 € pro Einheit. Je nach Krankenkasse ist eine teilweise Rückerstattung möglich.
Bei akuter Selbstgefährdung, konkreten Suizidgedanken oder wenn Sie sich nicht sicher fühlen, ist ein reguläres Erstgespräch nicht der richtige Rahmen. Wenden Sie sich bitte sofort an den Notruf, eine psychiatrische Ambulanz oder einen Krisendienst.
Wenn Sie ein Erstgespräch vereinbaren möchten, können Sie direkt einen Online-Termin buchen. Die Sitzung findet per Zoom statt und dauert 50 Minuten.
Im Erstgespräch besprechen wir Ihre aktuelle Situation und klären gemeinsam, ob Psychotherapie für Ihr Anliegen sinnvoll ist.
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