Wenn Aufstehen schwerfällt, Gedanken ständig kreisen und selbst einfache Aufgaben zu viel werden, kann eine Depression den Alltag eng machen. Psychotherapie hilft dabei, diese depressive Dynamik zu verstehen und Schritt für Schritt wieder mehr Stabilität, Energie und Orientierung aufzubauen.
Sie müssen nicht warten, bis gar nichts mehr geht. Ein Erstgespräch kann helfen, Ihre aktuelle Belastung einzuordnen und einen konkreten therapeutischen nächsten Schritt zu finden. Ich unterstütze Sie direkt dabei einen Weg aus der Depression herauszufinden.
Zoom · 50 Minuten · 150 € pro Einheit · Termine in der Praxis in Wien sind ebenfalls möglich
Eine Depression zeigt sich oft nicht nur durch Traurigkeit. Viele Betroffene beschreiben eher ein Gefühl von innerer Schwere, Erschöpfung oder emotionaler Leere. Der Tag beginnt bereits mit Druck. Aufgaben, die früher automatisch funktioniert haben, wirken plötzlich wie eine Hürde.
Typisch ist auch, dass sich das Denken verändert. Aus einzelnen Sorgen werden gedankliche Schleifen. Aus kleinen Fehlern werden Beweise gegen sich selbst. Aus normaler Müdigkeit wird der Gedanke: „Ich bekomme mein Leben nicht mehr hin.“
Genau hier setzt Psychotherapie bei Depression an. Es geht nicht darum, sich einfach „zusammenzureißen“. Es geht darum, zu verstehen, welche Gedanken, Verhaltensweisen, Körperreaktionen und Beziehungsmuster die depressive Belastung aufrechterhalten.
In meiner Arbeit mit Depression verbinde ich evidenzbasierte Verhaltenstherapie mit Elementen der Schematherapie. Dadurch können sowohl aktuelle depressive Kreisläufe als auch tiefer liegende Selbstwert- und Beziehungsmuster therapeutisch bearbeitet werden.
Depressive Symptome können sich emotional, körperlich, gedanklich und im Verhalten zeigen. Nicht jeder Mensch erlebt Depression gleich. Für die Psychotherapie ist deshalb wichtig, genau zu verstehen, wie sich die Belastung bei Ihnen konkret zeigt.
Besonders belastend ist oft die Kombination aus Erschöpfung und Selbstvorwürfen. Einerseits fehlt die Kraft. Andererseits entsteht innerer Druck, trotzdem funktionieren zu müssen.
Wenn dieser Zustand länger anhält, kann Psychotherapie helfen, wieder Struktur in das innere Erleben zu bringen und erste machbare Schritte aus der depressiven Starre zu entwickeln.
Depression hält sich oft durch einen Kreislauf aufrecht. Weniger Energie führt zu weniger Aktivität. Weniger Aktivität führt zu weniger positiven Erfahrungen. Weniger positive Erfahrungen verstärken Niedergeschlagenheit und Rückzug. Dadurch wird der nächste Tag noch schwerer.
Gleichzeitig läuft im Kopf häufig ein zweiter Kreislauf: Grübeln. Gedanken drehen sich um verpasste Chancen, vermeintliches Versagen, Konflikte, Zukunftsangst oder die Frage, warum man nicht einfach wieder normal funktioniert.
Dieses Grübeln wirkt zunächst wie Problemlösen. In der Realität verstärkt es jedoch häufig Anspannung, Hoffnungslosigkeit und Selbstkritik. Genau deshalb ist der Umgang mit Grübelprozessen ein wichtiger Bestandteil der Psychotherapie bei Depression.
Depression tritt außerdem oft zusammen mit anderen Belastungen auf. Häufig bestehen gleichzeitig starkes Grübeln, chronischer Stress oder Angstbeschwerden.
Wenn depressive Symptome Ihren Alltag belasten, können wir in einem Online-Erstgespräch klären, welche Beschwerden im Vordergrund stehen und ob Psychotherapie für Ihre Situation sinnvoll ist.
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Eine gute Psychotherapie bei Depression bleibt nicht bei allgemeinen Gesprächen stehen. Entscheidend ist, die konkrete depressive Dynamik sichtbar zu machen: Was zieht Energie ab? Was verstärkt Rückzug? Welche Gedanken machen den Tag enger? Welche Erwartungen erzeugen Druck?
In der Therapie arbeiten wir je nach Situation an Themen wie:
Ziel ist nicht, von heute auf morgen wieder perfekt zu funktionieren. Ziel ist, den depressiven Kreislauf an den richtigen Stellen zu unterbrechen und wieder mehr Einfluss auf das eigene Leben zu gewinnen.
Mein therapeutischer Ansatz basiert auf evidenzbasierter Verhaltenstherapie. Bei Depression betrachtet Verhaltenstherapie besonders genau, wie Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen und Verhalten zusammenwirken.
Ein zentraler Bestandteil ist die Verhaltensaktivierung. Dabei geht es nicht darum, sich zu etwas zu zwingen. Es geht darum, wieder kleine, realistische Handlungsschritte aufzubauen, die dem depressiven Rückzug entgegenwirken.
Ebenso wichtig ist die Arbeit an Gedankenmustern. Depression färbt die Wahrnehmung oft negativ ein. Eigene Stärken werden übersehen, Fehler werden vergrößert, die Zukunft wirkt enger, als sie tatsächlich sein muss.
In der Therapie lernen Sie, solche Denkmuster nicht automatisch als Wahrheit zu behandeln, sondern sie genauer zu prüfen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Neben der Verhaltenstherapie arbeite ich bei Depression auch mit Elementen der Schematherapie. Das ist besonders dann hilfreich, wenn depressive Phasen mit starken Selbstwertthemen, Beziehungsmustern oder alten inneren Überzeugungen verbunden sind.
Typische innere Sätze können zum Beispiel sein:
Solche Muster können über Jahre hinweg Druck erzeugen. Sie beeinflussen, wie Menschen arbeiten, Beziehungen führen, Grenzen setzen und mit sich selbst sprechen.
Schematherapie hilft dabei, diese Muster verständlich zu machen und einen neuen Umgang mit Selbstkritik, emotionalen Bedürfnissen und innerem Druck zu entwickeln.
Psychotherapie bei Depression bedeutet nicht, dass sofort alles leicht wird. Veränderung entsteht meist über viele kleine Korrekturen: ein anderer Umgang mit Gedanken, ein erster Schritt aus dem Rückzug, weniger Selbstangriff, mehr Struktur, mehr Verständnis für die eigene Belastung.
Der therapeutische Prozess ist dabei individuell. Manche Menschen brauchen zuerst Stabilisierung und Entlastung. Andere möchten stärker an langfristigen Mustern arbeiten, die immer wieder zu Erschöpfung, Rückzug oder depressiven Phasen führen.
Wenn Sie merken, dass Sie alleine nicht mehr aus diesem Kreislauf herauskommen, kann ein Erstgespräch der nächste sinnvolle Schritt sein.
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Im Erstgespräch müssen Sie keine fertige Erklärung für Ihre Depression mitbringen. Es reicht, wenn Sie schildern, was Sie aktuell belastet: Erschöpfung, Rückzug, Grübeln, Schlafprobleme, Antriebslosigkeit, innere Leere oder das Gefühl, nicht mehr richtig zu funktionieren.
Wir ordnen gemeinsam, welche Symptome im Vordergrund stehen, was die Belastung aufrechterhält und welche therapeutischen Schritte sinnvoll sein könnten.
Eine Sitzung dauert 50 Minuten. Psychotherapie ist online per Zoom oder in meiner Praxis in Wien möglich. Das Honorar beträgt 150 € pro Einheit. Eine teilweise Rückerstattung durch die Krankenkassa ist möglich.
Für viele Betroffene ist bereits das erste Gespräch entlastend, weil aus einem unübersichtlichen inneren Zustand wieder eine klarere Struktur entstehen kann.
Sie können die Behandlung entweder in meiner Praxis in Wien oder als Online-Psychotherapie per Zoom beginnen.
Gerade bei Depression kann Online-Psychotherapie praktisch sein, weil der organisatorische Aufwand geringer ist. Keine Anfahrt, kein zusätzlicher Weg, kein Wartezimmer. Die Sitzung findet an einem geschützten Ort statt, an dem Sie ungestört sprechen können.
Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welches Setting für Ihre Situation am besten passt.
Nein. Das Erstgespräch dient genau dazu, Ihre Beschwerden einzuordnen. Sie müssen keine Diagnose mitbringen. Wichtig ist nur, dass Sie beschreiben, was Sie belastet und wie sich Ihr Alltag verändert hat.
Online-Psychotherapie kann besonders dann passend sein, wenn Antrieb, Erschöpfung, Arbeit oder Anfahrt den Beginn einer Therapie erschweren. Entscheidend ist, dass Sie während der Sitzung ungestört sprechen können.
Dann ist genau das ein wichtiges Thema für die Therapie. Der erste Schritt muss nicht groß sein. Einen Termin zu buchen und die aktuelle Situation zu schildern, reicht für den Anfang.
Bei akuter Selbstgefährdung, konkreten Suizidgedanken oder wenn Sie sich nicht sicher fühlen, ist ein reguläres Erstgespräch nicht der richtige Rahmen. Wenden Sie sich bitte sofort an den Notruf, eine psychiatrische Ambulanz oder einen Krisendienst.
Wenn Sie ein Online-Erstgespräch zur Behandlung einer Depression vereinbaren möchten, können Sie direkt einen Termin buchen. Die Sitzung findet per Zoom statt und dauert 50 Minuten.
Sie müssen im ersten Gespräch nichts leisten oder beweisen. Es geht darum, Ihre Situation gemeinsam zu verstehen und einen passenden nächsten Schritt zu klären.
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