Chronischen Stress

bewältigen –

Online-Psychotherapie

und Psychotherapie in Wien

Dr. Richard Blokesch

Wenn der Körper nicht mehr richtig abschaltet

Stress wird dann belastend, wenn Anspannung nicht mehr nur phasenweise auftritt, sondern zum Grundzustand wird. Der Kopf arbeitet weiter, obwohl eigentlich Ruhe wäre. Der Körper bleibt angespannt, obwohl keine akute Gefahr besteht. Und selbst Erholung fühlt sich irgendwann nicht mehr wirklich erholsam an.

Ich unterstütze Sie dabei, chronische Stressmuster genauer zu verstehen und Schritt für Schritt einen anderen Umgang mit innerem Druck, Anspannung, Erschöpfung und hohen Erwartungen zu entwickeln.

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50 Minuten
pro Sitzung
150 € pro Einheit
teilweise Rückerstattung möglich
Verhaltenstherapie
mit Schematherapie
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Chronischer Stress zeigt sich oft nicht plötzlich. Häufig entsteht er schleichend. Man funktioniert weiter, erledigt Aufgaben, hält Termine ein und versucht, den Alltag irgendwie zu schaffen. Nach außen wirkt vieles vielleicht noch kontrolliert. Innerlich wird es aber immer schwerer, wirklich zur Ruhe zu kommen.

Viele Menschen beschreiben, dass sie ständig gedanklich bei Aufgaben, Verpflichtungen oder möglichen Problemen sind. Selbst am Abend, am Wochenende oder in eigentlich ruhigen Momenten bleibt der Kopf aktiv.

Mit der Zeit kann daraus ein Zustand entstehen, in dem der Körper dauerhaft angespannt bleibt. Die Konzentration wird schwächer, die Reizbarkeit nimmt zu, Schlaf wird unruhiger und selbst kleinere Belastungen fühlen sich schneller zu viel an.

In der Psychotherapie geht es darum, diese Stressprozesse nicht nur oberflächlich zu beruhigen, sondern besser zu verstehen: Was hält die Anspannung aufrecht? Welche inneren Antreiber spielen eine Rolle? Und welche Veränderungen sind im Alltag realistisch möglich?

Was ist chronischer Stress?

Chronischer Stress beschreibt einen Zustand, in dem körperliche und psychische Anspannung über längere Zeit bestehen bleibt. Anders als bei kurzfristigem Stress klingt die Aktivierung nicht ausreichend ab.

Der Körper bleibt in einer Art Bereitschaftsmodus. Herzfrequenz, Muskelspannung und Aufmerksamkeit können erhöht bleiben. Kurzfristig ist diese Aktivierung sinnvoll. Dauerhaft wird sie jedoch belastend, weil echte Regeneration fehlt.

Viele bemerken zunächst gar nicht, wie stark sie bereits unter Druck stehen. Sie funktionieren weiter und versuchen, Anforderungen möglichst gut zu erfüllen. Genau dadurch bleibt der Stress oft länger unbemerkt.

Erst wenn Erschöpfung, Schlafprobleme, innere Unruhe, Gereiztheit oder Konzentrationsprobleme deutlicher werden, entsteht häufig das Gefühl: So kann es eigentlich nicht weitergehen.

Chronischer Stress ist keine persönliche Schwäche. Häufig entsteht er aus einem Zusammenspiel von äußeren Belastungen, hohen Ansprüchen, innerem Druck, Verantwortung und erlernten Mustern im Umgang mit Anforderungen.

Wie sich chronischer Stress im Alltag zeigen kann

Chronischer Stress betrifft selten nur einen Bereich. Er kann sich körperlich, emotional, gedanklich und im Verhalten zeigen.

Körperlich berichten viele Menschen von Verspannungen, Kopfschmerzen, Druckgefühl, Schlafproblemen, innerer Unruhe oder anhaltender Müdigkeit. Der Körper wirkt angespannt, auch wenn äußerlich gerade nichts Akutes passiert.

Gedanklich zeigt sich Stress oft durch ständiges Planen, Kontrollieren, Durchgehen von Aufgaben oder gedankliches Vorwegnehmen möglicher Probleme. Der Kopf bleibt beschäftigt, selbst wenn eigentlich Pause wäre.

Emotional können Gereiztheit, innere Unruhe, Überforderung oder ein Gefühl von Druck entstehen. Manche Menschen merken auch, dass sie weniger Freude empfinden oder kaum noch wirklich abschalten können.

Im Verhalten führt chronischer Stress häufig dazu, dass Erholung verschoben wird, Grenzen übergangen werden oder man versucht, noch mehr zu leisten, obwohl der Körper längst Signale sendet.

Online-Erstgespräch bei chronischem Stress buchen

Wenn Anspannung, Erschöpfung, innerer Druck oder Schlafprobleme Ihren Alltag belasten, können wir in einem Online-Erstgespräch klären, welche Stressmuster bei Ihnen im Vordergrund stehen und ob Psychotherapie für Ihre Situation sinnvoll ist.

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Ursachen und Auslöser von chronischem Stress

Chronischer Stress entsteht selten durch nur einen Auslöser. Häufig kommen äußere Belastungen und innere Muster zusammen.

Äußere Faktoren können berufliche Anforderungen, Konflikte, Verantwortung, familiäre Belastungen, finanzielle Sorgen oder dauerhaft fehlende Erholungsphasen sein.

Genauso wichtig sind innere Faktoren: hohe Ansprüche an sich selbst, starke Selbstkritik, Schwierigkeiten beim Nein-Sagen, das Gefühl für andere verantwortlich zu sein oder der Anspruch, immer funktionieren zu müssen.

Viele Menschen halten lange durch, weil sie gelernt haben, Belastung wegzudrücken. Sie machen weiter, obwohl sie müde sind. Sie übernehmen Verantwortung, obwohl die eigenen Grenzen längst erreicht sind.

In der Therapie schauen wir deshalb nicht nur auf den Stress selbst, sondern auch auf die Muster, die dazu führen, dass Erholung, Grenzen und eigene Bedürfnisse zu kurz kommen.

Wie Stress Gedanken und Emotionen beeinflusst

Chronischer Stress verändert häufig auch die Art, wie Menschen denken, fühlen und Situationen bewerten.

Unter Stress werden mögliche Probleme oft stärker wahrgenommen. Der Kopf sucht nach Risiken, offenen Aufgaben oder Dingen, die noch erledigt werden müssen. Dadurch bleibt das innere Alarmsystem aktiv.

Gedanken wie „Ich muss das schaffen“, „Ich darf keinen Fehler machen“, „Ich kann jetzt nicht ausfallen“ oder „Andere verlassen sich auf mich“ können zusätzlichen Druck erzeugen.

Oft entsteht dadurch ein Kreislauf: Je stärker der Druck wird, desto mehr versucht man zu kontrollieren. Je mehr man kontrolliert, desto weniger echte Erholung entsteht.

In der Psychotherapie kann es hilfreich sein, solche Gedanken nicht einfach zu bekämpfen, sondern sie genauer zu betrachten: Welche Funktion haben sie? Wann treten sie auf? Und welche neuen Bewertungen wären entlastender und realistischer?

Chronischer Stress steht häufig in Zusammenhang mit anderen psychischen Belastungen. Besonders häufig treten Grübeln, Angststörungen oder depressive Symptome gleichzeitig auf.

Behandlung von chronischem Stress mit Verhaltenstherapie

In der Verhaltenstherapie betrachten wir, wie Gedanken, Gefühle, körperliche Reaktionen und Verhalten zusammenwirken. Bei chronischem Stress ist dieser Zusammenhang besonders wichtig, weil Stress oft durch wiederkehrende Muster aufrechterhalten wird.

Dabei geht es nicht nur darum, „weniger Stress“ zu haben. Es geht darum zu verstehen, warum der eigene Körper immer wieder in Anspannung geht und weshalb Abschalten, Grenzen setzen oder Loslassen so schwerfallen kann.

In meiner therapeutischen Arbeit schauen wir gemeinsam, welche Situationen besonders viel Druck auslösen, welche Gedanken diesen Druck verstärken und welche Verhaltensweisen kurzfristig helfen, langfristig aber zur Erschöpfung beitragen können.

Daraus entwickeln wir konkrete nächste Schritte: einen bewussteren Umgang mit Anforderungen, mehr Klarheit über eigene Grenzen und neue Strategien, um aus automatischen Stressreaktionen auszusteigen.

Veränderung geschieht meist schrittweise. Ziel ist nicht, nie wieder Stress zu erleben, sondern Belastung früher zu erkennen und anders mit ihr umgehen zu können.

Schematherapie bei chronischem Stress

Neben der Verhaltenstherapie arbeite ich auch mit Elementen der Schematherapie. Dabei geht es um tiefere emotionale Muster, die oft schon lange bestehen und im heutigen Alltag immer wieder aktiviert werden.

Bei chronischem Stress spielen solche Muster häufig eine wichtige Rolle. Manche Menschen haben früh gelernt, stark sein zu müssen, keine Belastung zeigen zu dürfen oder erst dann wertvoll zu sein, wenn sie leisten.

Typische innere Sätze können zum Beispiel sein:

  • „Ich muss funktionieren.“
  • „Ich darf andere nicht enttäuschen.“
  • „Ich muss alles im Griff haben.“
  • „Ich darf keine Schwäche zeigen.“
  • „Wenn ich nachlasse, passiert etwas Schlimmes.“

Solche inneren Überzeugungen können dazu führen, dass Menschen ihre Grenzen übergehen, Erholung nicht ernst nehmen oder eigene Bedürfnisse zu lange zurückstellen.

In der Schematherapie geht es darum, diese Muster besser zu verstehen und neue innere Haltungen zu entwickeln, die weniger Druck erzeugen und mehr Selbstfürsorge ermöglichen.

Was Psychotherapie bei chronischem Stress verändern kann

Psychotherapie kann dabei helfen, die eigenen Stressmuster klarer zu erkennen und nicht mehr nur im Funktionieren zu bleiben.

Viele Menschen erleben im Verlauf der Therapie, dass sie früher bemerken, wann sie unter Druck geraten. Dadurch entsteht mehr Handlungsspielraum, bevor Anspannung, Grübeln oder Erschöpfung zu stark werden.

Auch der Umgang mit Erwartungen kann sich verändern. Statt automatisch alles leisten, kontrollieren oder aushalten zu müssen, können neue Möglichkeiten entstehen: klarer abgrenzen, bewusster priorisieren, Bedürfnisse ernster nehmen und Erholung wieder zulassen.

Chronischer Stress hat sich meist über längere Zeit entwickelt. Deshalb geht es nicht um eine schnelle Lösung, sondern um einen therapeutischen Prozess, der Entlastung, Verständnis und Veränderung Schritt für Schritt möglich macht.

Wenn Anspannung, Erschöpfung oder innerer Druck immer wieder belasten, kann ein Erstgespräch helfen, die nächsten therapeutischen Schritte zu klären.

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Verhaltenstherapie bei Stress in Wien oder online per Zoom

Die Psychotherapie kann in meiner Praxis in Wien oder als Online-Psychotherapie per Zoom stattfinden.

Viele Patientinnen und Patienten nutzen Online-Therapie, weil sie sich gut in den Alltag integrieren lässt und keine Anfahrtswege notwendig sind. Wichtig ist ein ruhiger, geschützter Ort, an dem das Gespräch ungestört möglich ist.

Die Sitzungen dauern 50 Minuten. Das Honorar beträgt 150 € pro Einheit. Je nach Krankenkasse ist eine teilweise Rückerstattung möglich.

Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Form der Therapie für Ihre Situation am sinnvollsten ist.

Häufige Fragen vor dem ersten Termin

Muss ich schon genau wissen, ob ich chronischen Stress habe?

Nein. Sie müssen keine fertige Diagnose oder Erklärung mitbringen. Es reicht, wenn Sie beschreiben, was Sie belastet, wie sich die Anspannung zeigt und seit wann Sie merken, dass Erholung schwieriger wird.

Ist Online-Psychotherapie bei chronischem Stress möglich?

Online-Psychotherapie kann bei chronischem Stress gut möglich sein, wenn ein ruhiger und geschützter Rahmen vorhanden ist. Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob Online-Therapie für Ihre Situation passend ist.

Was passiert im Erstgespräch?

Wir besprechen Ihre aktuelle Situation, typische Stressauslöser, innere Druckmuster, körperliche Anspannung, Erschöpfung, Schlaf, Grübeln und mögliche therapeutische Schritte.

Was kostet eine Sitzung?

Eine Sitzung dauert 50 Minuten und kostet 150 € pro Einheit. Je nach Krankenkasse ist eine teilweise Rückerstattung möglich.

Was ist bei akuter Krise wichtig?

Bei akuter Selbstgefährdung, konkreten Suizidgedanken oder wenn Sie sich nicht sicher fühlen, ist ein reguläres Erstgespräch nicht der richtige Rahmen. Wenden Sie sich bitte sofort an den Notruf, eine psychiatrische Ambulanz oder einen Krisendienst.

Online-Erstgespräch bei chronischem Stress buchen

Wenn Sie ein Online-Erstgespräch zur Behandlung von chronischem Stress vereinbaren möchten, können Sie direkt einen Termin buchen. Die Sitzung findet per Zoom statt und dauert 50 Minuten.

Im Erstgespräch besprechen wir Ihre aktuelle Situation und klären gemeinsam, ob Psychotherapie bei chronischem Stress, innerer Anspannung oder Erschöpfung sinnvoll ist.

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Für ein Erstgespräch in der Praxis in Wien können Sie das Kontaktformular auf der Startseite nutzen.

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