Angststörung

behandeln –

Online-Psychotherapie

und Psychotherapie in Wien

Dr. Richard Blokesch

 

Wenn Angst den Alltag bestimmt

Angst gehört zu den grundlegenden menschlichen Emotionen. Sie hat eine wichtige Schutzfunktion und hilft uns, in gefährlichen Situationen aufmerksam zu bleiben. Problematisch wird Angst jedoch dann, wenn sie sehr stark wird, häufig auftritt oder beginnt, den Alltag dauerhaft zu beeinflussen.

In solchen Fällen kann sich aus normalen Angstreaktionen eine Angststörung entwickeln. Psychotherapie kann helfen, die Mechanismen der Angst besser zu verstehen und Schritt für Schritt mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen. Ich unterstütze Sie durch meine psychotherapeutische Arbeit direkt und effektiv um einen neuen Umgang mit Angst zu entwickeln.

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Verhaltenstherapie
mit Schematherapie
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Patientinnen und Patienten mit einer Angststörung erleben intensive körperliche Symptome wie Herzrasen, Zittern, Schwindel oder starke innere Unruhe. Gleichzeitig entstehen häufig Gedanken wie „Ich verliere gleich die Kontrolle“, „Ich halte diese Situation nicht aus“ oder „Etwas Schlimmes wird passieren“.

Wenn solche Erfahrungen regelmäßig auftreten, beginnen viele Betroffene, bestimmte Situationen zu vermeiden. Kurzfristig kann diese Vermeidung Erleichterung bringen. Langfristig verstärkt sie jedoch häufig die Angst, weil das Gehirn keine Gelegenheit bekommt zu lernen, dass die Situation eigentlich bewältigt werden kann.

In der Psychotherapie geht es deshalb darum, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und schrittweise neue Erfahrungen zu ermöglichen. Ziel ist es, den Einfluss der Angst zu verringern und wieder mehr Sicherheit und Handlungsspielraum im Alltag zu gewinnen.

Was ist eine Angststörung?

Eine Angststörung liegt vor, wenn Angstreaktionen über längere Zeit sehr stark sind und den Alltag deutlich beeinträchtigen. Betroffene erleben häufig intensive körperliche Symptome, starke Sorgen oder anhaltende Anspannung.

Typische körperliche Symptome können sein:

  • Herzrasen
  • Zittern oder Schwitzen
  • Atemnot oder Engegefühl in der Brust
  • Schwindel oder Benommenheit
  • starke innere Unruhe

Zusätzlich treten oft belastende Gedanken auf, etwa die Sorge, die Kontrolle zu verlieren oder sich vor anderen zu blamieren. Viele Menschen beginnen deshalb, Situationen zu vermeiden, die mit Angst verbunden sein könnten.

Diese Vermeidung kann dazu führen, dass sich der Lebensradius immer weiter einschränkt. Aktivitäten, die früher selbstverständlich waren – etwa öffentliche Verkehrsmittel nutzen, vor anderen sprechen oder alleine unterwegs sein – werden zunehmend schwieriger.

Eine Psychotherapie kann helfen, diese Mechanismen zu verstehen und neue Wege im Umgang mit Angst zu entwickeln.

Häufige Formen von Angststörungen

Angststörungen können sich auf unterschiedliche Weise äußern. Zu den häufigsten Formen gehören:

Generalisierte Angststörung

Bei einer generalisierten Angststörung stehen anhaltende Sorgen und Grübeln im Vordergrund. Betroffene machen sich häufig über viele verschiedene Lebensbereiche Sorgen – etwa über Gesundheit, Arbeit oder Beziehungen.

Diese Sorgen lassen sich oft nur schwer kontrollieren und gehen mit innerer Anspannung, Nervosität und Erschöpfung einher.

Panikstörung

Panikstörungen sind durch plötzlich auftretende Panikattacken gekennzeichnet. Während einer Panikattacke treten intensive körperliche Symptome auf, etwa Herzrasen, Atemnot oder Schwindel.

Als Konsequenz davon entwickelt sich anschließend Angst vor weiteren Panikattacken. Viele Betroffene beginnen, Situationen zu vermeiden, in denen solche Anfälle auftreten könnten.

Soziale Angst

Bei sozialer Angst steht die Furcht im Mittelpunkt, von anderen negativ bewertet zu werden. Betroffene haben häufig große Angst davor, im Mittelpunkt zu stehen oder sich vor anderen zu äußern.

Typische Situationen können sein:

  • Gespräche mit fremden Menschen
  • Präsentationen oder Meetings
  • Essen oder Trinken in der Öffentlichkeit

Diese Angst kann dazu führen, dass soziale Situationen zunehmend gemieden werden.

Spezifische Phobien

Bei spezifischen Phobien richtet sich die Angst auf bestimmte Situationen oder Objekte, etwa Höhen, Flugreisen oder bestimmte Tiere.

Obwohl Betroffene oft wissen, dass ihre Angst übertrieben ist, fällt es ihnen schwer, diese Reaktion zu kontrollieren.

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Wenn Angst Ihren Alltag einschränkt, können wir in einem Online-Erstgespräch klären, welche Beschwerden im Vordergrund stehen und ob Psychotherapie für Ihre Situation sinnvoll ist.

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Warum Angststörungen entstehen

Angststörungen entstehen meist nicht durch einen einzelnen Auslöser. Häufig spielen mehrere Faktoren zusammen eine Rolle.

Ein wichtiger Faktor sind Lernprozesse. Wenn bestimmte Situationen einmal mit sehr intensiver Angst verbunden waren, kann das Gehirn diese Situationen künftig automatisch als gefährlich bewerten.

Auch Vermeidung spielt eine große Rolle. Wenn Menschen Situationen meiden, die Angst auslösen, erleben sie kurzfristig Erleichterung. Dadurch lernt das Gehirn jedoch, dass Vermeidung die einzige Möglichkeit ist, mit Angst umzugehen.

Zusätzlich können bestimmte Denkweisen Angst verstärken. Dazu gehören zum Beispiel Gedanken wie:

  • „Ich halte das nicht aus.“
  • „Wenn mein Herz so stark schlägt, bekomme ich einen Herzinfarkt.“
  • „Alle werden merken, wie nervös ich bin.“

Solche Gedanken können körperliche Stressreaktionen verstärken und dadurch die Angst weiter erhöhen.

In der Psychotherapie geht es deshalb darum, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Wie sich Angst im Alltag bemerkbar machen kann

Viele Menschen mit einer Angststörung beschreiben, dass ihre Angst nicht nur in einzelnen Situationen auftritt, sondern den gesamten Alltag beeinflussen kann. Manche erleben bereits morgens eine starke innere Anspannung oder beginnen den Tag mit Sorgen darüber, welche Situationen schwierig werden könnten.

Häufig richtet sich die Aufmerksamkeit stark auf mögliche Gefahren oder auf körperliche Signale. Schon kleine Veränderungen – etwa ein schneller Herzschlag oder ein Gefühl von Schwindel – können dann als Hinweis auf eine drohende Panikattacke interpretiert werden. Dadurch verstärkt sich die körperliche Anspannung häufig weiter.

Viele Betroffene versuchen daher, Situationen möglichst gut zu kontrollieren oder im Voraus zu planen. Sie überlegen beispielsweise genau, wo sich Ausgänge befinden, wie sie eine Situation verlassen könnten oder wie sie verhindern können, im Mittelpunkt zu stehen. Diese Strategien können kurzfristig Sicherheit geben, führen langfristig jedoch häufig dazu, dass sich die Angst stärker im Alltag verankert.

Ein weiterer Aspekt ist, dass Angst häufig mit ständigem Grübeln und innerer Selbstbeobachtung verbunden ist. Betroffene achten stark auf ihre eigenen Reaktionen und interpretieren diese häufig negativ. Dadurch entsteht ein Kreislauf aus Aufmerksamkeit, körperlicher Anspannung und zunehmender Angst.

In der Psychotherapie geht es daher nicht nur darum, einzelne Situationen zu bewältigen, sondern auch den Umgang mit diesen inneren Prozessen zu verändern. Patientinnen und Patienten lernen im Verlauf der Therapie, körperliche Signale und Gedanken anders zu interpretieren und dadurch mehr innere Ruhe zu entwickeln.

Angststörungen treten häufig gemeinsam mit anderen psychischen Belastungen auf. Besonders häufig berichten Betroffene auch von chronischem Stress, starkem Grübeln oder depressiven Symptomen.

Behandlung von Angststörungen mit Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie gehört zu den etablierten Verfahren zur Behandlung von Angststörungen. Sie basiert auf der Annahme, dass Gedanken, Emotionen und Verhalten eng miteinander verbunden sind.

Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist es, diese Zusammenhänge genauer zu analysieren. Gemeinsam betrachten wir, welche Situationen Angst auslösen, welche Gedanken dabei entstehen und wie der Körper darauf reagiert.

Darauf aufbauend werden neue Strategien entwickelt, um anders mit diesen Situationen umzugehen.

Ein zentraler Bestandteil der Behandlung ist häufig die sogenannte Exposition. Dabei werden Situationen, die Angst auslösen, schrittweise wieder aufgesucht – in einem kontrollierten und gut vorbereiteten Rahmen.

Durch diese Erfahrungen kann das Gehirn lernen, dass die Situation nicht so gefährlich ist wie ursprünglich angenommen.

Mit der Zeit verlieren viele Angstsituationen dadurch deutlich an Intensität.

Schematherapie bei Angst

Neben der klassischen Verhaltenstherapie arbeite ich auch mit Elementen der Schematherapie. Diese Methode erweitert die Verhaltenstherapie um einen stärkeren Fokus auf langfristige emotionale Muster.

Es kommt vor, dass bei Angststörungen bestimmte Grundüberzeugungen entwickelt werden, wie etwa:

  • „Ich bin nicht stark genug.“
  • „Ich darf keine Fehler machen.“
  • „Andere werden mich ablehnen.“

Diese sogenannten Schemata entstehen häufig aus frühen Erfahrungen und beeinflussen, wie Menschen sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen.

In der Therapie geht es darum, diese Muster zu erkennen und langfristig zu verändern. Dadurch kann sich auch der Umgang mit Angst nachhaltig verändern.

Was Psychotherapie bei Angst verändern kann

Viele Menschen erleben im Verlauf einer Psychotherapie, dass ihre Angst nicht mehr den gesamten Alltag bestimmt. Situationen, die zuvor stark vermieden wurden, werden wieder zugänglicher.

Typische Veränderungen können sein:

  • weniger intensive körperliche Angstsymptome
  • mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen
  • weniger Grübeln über mögliche Katastrophen
  • mehr Vertrauen in die eigene Bewältigungsfähigkeit

Wichtig ist dabei, dass Veränderung meist schrittweise erfolgt. Angst verschwindet selten von einem Tag auf den anderen. Stattdessen entsteht nach und nach mehr Sicherheit im Umgang mit Situationen, die zuvor als bedrohlich erlebt wurden.

Patientinnen und Patienten berichten im Verlauf der Therapie häufig, dass sie lernen, Angst als Signal zu verstehen, ohne sich von ihr kontrollieren zu lassen.

Psychotherapie bei Angst in Wien oder online per Zoom

Psychotherapie kann in meiner Praxis in Wien oder als Online-Psychotherapie per Zoom stattfinden.

Viele Betroffene nutzen Online-Therapie, weil sie sich gut in den Alltag integrieren lässt und keine Anfahrtswege notwendig sind. Gerade bei Angst kann ein vertrauter, ruhiger Ort hilfreich sein, um das erste Gespräch leichter wahrzunehmen.

Die Sitzungen dauern 50 Minuten. Das Honorar beträgt 150 € pro Einheit. Je nach Krankenkasse ist eine teilweise Rückerstattung möglich.

Gemeinsam klären wir im Erstgespräch, welche Form der Therapie für Ihre Situation am sinnvollsten ist.

Termin für ein Erstgespräch vereinbaren

Wenn Sie ein Online-Erstgespräch zur Behandlung einer Angststörung vereinbaren möchten, können Sie direkt einen Termin buchen. Die Sitzung findet per Zoom statt und dauert 50 Minuten.

Im Erstgespräch besprechen wir Ihre aktuelle Situation und klären gemeinsam, ob Psychotherapie für Ihre Angstbeschwerden sinnvoll ist und welches Vorgehen zu Ihrer Situation passt.

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Für ein Erstgespräch in der Praxis in Wien können Sie mir über das Kontaktformular auf der Startseite eine kurze Nachricht senden.

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