Schwerpunkte meiner Arbeit

Dr. Richard Blokesch

In meiner psychotherapeutischen Arbeit begleite ich Menschen bei unterschiedlichen psychischen Belastungen und schwierigen Lebenssituationen. Viele Patientinnen und Patienten kommen in Therapie, weil sie unter anhaltender Angst, depressiver Stimmung, starkem Grübeln oder innerem Stress leiden. Andere erleben wiederkehrende Konflikte in Beziehungen, starke Selbstzweifel oder das Gefühl, im eigenen Leben festzustecken.

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direkt buchbar
50 Minuten
pro Sitzung
150 € pro Einheit
teilweise Rückerstattung möglich
Verhaltenstherapie
mit Schematherapie
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Psychotherapie in Wien und online

Psychische Belastungen entstehen selten plötzlich. Häufig entwickeln sie sich über einen längeren Zeitraum hinweg und stehen mit verschiedenen Faktoren in Zusammenhang – etwa Stress, belastenden Erfahrungen, hohen eigenen Erwartungen oder schwierigen Lebensphasen. Wenn sich solche Belastungen über längere Zeit aufbauen, kann es schwierig werden, alleine einen neuen Umgang damit zu finden.

In der Psychotherapie geht es deshalb darum, die Zusammenhänge zwischen Gedanken, Emotionen und Verhalten besser zu verstehen. Viele Probleme werden durch bestimmte Muster aufrechterhalten – etwa durch Grübeln, Vermeidung oder sehr kritische Bewertungen der eigenen Person. Gemeinsam analysieren wir diese Prozesse und entwickeln Schritt für Schritt neue Strategien, um anders mit belastenden Situationen umzugehen.

Mein therapeutischer Ansatz basiert auf evidenzbasierter Verhaltenstherapie und wird durch Elemente der Schematherapie ergänzt. Diese Methoden gehören zu den wissenschaftlich am besten untersuchten Verfahren der Psychotherapie und werden bei vielen psychischen Belastungen eingesetzt.

Viele Betroffene funktionieren im Alltag zunächst gut. Sie arbeiten, übernehmen Verantwortung und erfüllen ihre Aufgaben. Gleichzeitig erleben sie innerlich starken Druck, Unsicherheit oder emotionale Erschöpfung. In der Psychotherapie geht es darum, diese inneren Prozesse besser zu verstehen und langfristig mehr Stabilität, Klarheit und Handlungsspielraum zu entwickeln.

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Themenbereiche, in denen ich Menschen psychotherapeutisch begleite.

Die 7 Schwerpunkte im Überblick

Wählen Sie den Bereich, der Ihrer aktuellen Situation am nächsten kommt. Jeder Schwerpunkt führt zu einer eigenen Seite mit ausführlicheren Informationen.

Angststörungen

Wenn Angst sehr stark wird, immer häufiger auftritt oder den Alltag zunehmend einschränkt.

Mehr dazu: Angststörungen verstehen →

Depressionen

Wenn Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, innere Leere oder Erschöpfung über längere Zeit bestehen.

Mehr dazu: Depression behandeln →

Zwangsstörungen

Wenn wiederkehrende Gedanken, Rituale oder Handlungen schwer kontrollierbar werden.

Mehr dazu: Zwangsstörung behandeln →

Persönlichkeits­störungen und Beziehungsmuster

Wenn Beziehungsmuster, Selbstwert, Nähe, Distanz oder Konflikte immer wieder belasten.

Mehr dazu: Beziehungsmuster verstehen →

Chronischer Stress

Wenn Anspannung, Überforderung, Perfektionismus oder innere Unruhe kaum noch nachlassen.

Mehr dazu: Chronischen Stress verstehen →

Starkes Grübeln

Wenn Gedanken kaum zur Ruhe kommen und ständiges Nachdenken nicht mehr zu Lösungen führt.

Mehr dazu: Starkes Grübeln verstehen →

Persönliche Herausforderungen

Wenn Lebensphasen, Entscheidungen, Veränderungen oder Selbstzweifel psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll machen.

Mehr dazu: Persönliche Herausforderungen verstehen →

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Wenn Sie ein Erstgespräch für Online-Psychotherapie vereinbaren möchten, können Sie direkt einen Termin buchen. Die Sitzung findet über Zoom statt und lässt sich gut in einen vollen Alltag integrieren.

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Angststörungen

Angst gehört zu den grundlegenden menschlichen Emotionen und erfüllt eine wichtige Schutzfunktion. Wenn Angst jedoch sehr stark wird oder immer häufiger auftritt, kann sie beginnen, den Alltag stark einzuschränken. In solchen Fällen spricht man von einer Angststörung.

Zu den häufigsten Formen zählen unter anderem:

  • generalisierte Angststörung
  • soziale Angst
  • Panikattacken
  • spezifische Phobien

Menschen mit Angststörungen erleben häufig intensive körperliche Reaktionen wie Herzrasen, Zittern, Schwindel oder starke innere Unruhe. Gleichzeitig entstehen oft Gedanken wie „Ich verliere die Kontrolle“ oder „Ich halte diese Situation nicht aus“.

Ein wichtiger Faktor bei Angststörungen ist häufig Vermeidung. Wenn bestimmte Situationen als besonders bedrohlich erlebt werden, beginnen viele Menschen, diese zu meiden. Kurzfristig führt das zu Erleichterung, langfristig kann die Angst dadurch jedoch stärker werden.

In der Verhaltenstherapie arbeiten wir daran, die Mechanismen hinter der Angst zu verstehen. Schritt für Schritt werden neue Erfahrungen ermöglicht, die zeigen können, dass bestimmte Situationen bewältigt werden können. Dadurch entsteht wieder mehr Freiheit im Alltag.

Mehr dazu: Angststörungen verstehen →

Depressionen

Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und kann sich auf verschiedene Weise äußern. Viele Betroffene erleben über längere Zeit Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder innere Leere. Gleichzeitig fällt es zunehmend schwer, Freude oder Interesse an Aktivitäten zu empfinden.

Typische Symptome können sein:

  • anhaltende depressive Stimmung
  • starke Erschöpfung
  • Verlust von Motivation
  • Konzentrationsprobleme
  • intensives Grübeln
  • negative Gedanken über sich selbst

Bei Depressionen entstehen häufig Gedanken wie „Ich schaffe das nicht“, „Ich bin nicht gut genug“ oder „Es wird sich ohnehin nichts ändern“. Solche Gedanken wirken oft sehr überzeugend und können Rückzug, Passivität oder Selbstkritik verstärken.

In der Verhaltenstherapie geht es darum, depressive Kreisläufe zu verstehen und schrittweise wieder mehr Aktivität, Struktur und Selbstwirksamkeit in den Alltag zu integrieren. Gleichzeitig werden negative Denk- und Bewertungsmuster reflektiert und neue Perspektiven entwickelt.

Langfristig geht es darum, eine stabilere emotionale Grundlage zu entwickeln und Wege zu finden, mit Belastungen konstruktiver umzugehen.

Mehr dazu: Depression behandeln →

Zwangsstörungen

Bei Zwangsstörungen treten wiederkehrende Gedanken oder Handlungen auf, die als belastend erlebt werden. Viele Betroffene wissen, dass die Gedanken oder Rituale übertrieben erscheinen – trotzdem fällt es schwer, sie zu kontrollieren.

Typische Formen sind:

  • Kontrollzwänge
  • Wasch- oder Reinigungszwänge
  • aufdringliche Zwangsgedanken
  • wiederholte Rituale oder Handlungen

Zwangsgedanken können beispielsweise Angst vor Verunreinigung, Zweifel an der eigenen Kontrolle oder die Sorge auslösen, etwas falsch gemacht zu haben. Häufig lösen diese Gedanken bestimmte Handlungen aus – etwa wiederholtes Kontrollieren oder Waschen.

Diese Rituale reduzieren die Angst meist nur kurzfristig. Langfristig können sie den Zwang jedoch aufrechterhalten, weil das Gehirn lernt, dass nur das Ritual Sicherheit bringt.

In der Verhaltenstherapie geht es darum, den Zwangskreislauf besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit belastenden Gedanken zu entwickeln, ohne den Zwängen nachzugeben.

Mehr dazu: Zwangsstörung behandeln →

Persönlichkeits­störungen und Beziehungsmuster

Manche Menschen erleben in Beziehungen immer wieder ähnliche Schwierigkeiten. Dazu können intensive Angst vor Ablehnung, starke Selbstkritik, Konflikte um Nähe und Distanz, emotionale Überforderung oder wiederkehrende Beziehungskrisen gehören.

Solche Muster entstehen häufig nicht zufällig. Sie können mit früheren Beziehungserfahrungen, Grundannahmen über sich selbst oder wiederkehrenden emotionalen Reaktionen zusammenhängen.

In der Verhaltenstherapie und Schematherapie geht es darum, diese Muster besser zu verstehen. Welche Situationen lösen starke Reaktionen aus? Welche Gedanken und Gefühle werden aktiviert? Welche alten Strategien helfen kurzfristig, führen langfristig aber wieder zu Belastung?

Ziel ist es, mehr Klarheit über eigene Beziehungsmuster zu gewinnen, Gefühle besser einzuordnen und neue Handlungsmöglichkeiten im Kontakt mit anderen Menschen zu entwickeln.

Mehr dazu: Beziehungsmuster verstehen →

Chronischer Stress

Stress ist grundsätzlich eine normale Reaktion auf Anforderungen. Problematisch wird Stress, wenn er über längere Zeit bestehen bleibt und kaum noch echte Erholung möglich ist.

Chronischer Stress kann sich zeigen durch:

  • anhaltende innere Anspannung
  • Erschöpfung
  • Schlafprobleme
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Reizbarkeit
  • das Gefühl, nicht mehr abschalten zu können

Häufig spielen hohe eigene Erwartungen, Perfektionismus, Verantwortungsgefühl oder Schwierigkeiten mit Abgrenzung eine wichtige Rolle. Viele Betroffene funktionieren lange weiter, obwohl sie innerlich bereits stark erschöpft sind.

In der Psychotherapie geht es darum, persönliche Stressmuster zu erkennen, innere Antreiber zu verstehen und neue Möglichkeiten im Umgang mit Anforderungen, Grenzen und Erholung zu entwickeln.

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Starkes Grübeln

Grübeln bedeutet, dass Gedanken immer wieder um dieselben Themen kreisen, ohne dass dadurch eine Lösung entsteht. Häufig geht es um vergangene Situationen, mögliche Fehler, Zukunftssorgen oder die Frage, was mit einem selbst nicht stimmt.

Für Betroffene fühlt sich Grübeln oft wie Problemlösen an. Tatsächlich führt es aber häufig zu mehr Unsicherheit, Anspannung und Erschöpfung. Je mehr nachgedacht wird, desto weniger Klarheit entsteht.

In der Verhaltenstherapie geht es darum, Grübelprozesse früher zu erkennen und anders mit belastenden Gedanken umzugehen. Dabei wird zwischen hilfreichem Nachdenken und belastendem Gedankenkreisen unterschieden.

Ziel ist es, mehr Abstand zu den eigenen Gedanken zu entwickeln und wieder stärker ins Handeln, Erleben und Entscheiden zu kommen.

Mehr dazu: Starkes Grübeln verstehen →

Persönliche Herausforderungen

Nicht jede psychische Belastung beginnt mit einer klaren Diagnose. Manche Menschen suchen Psychotherapie, weil sie in einer schwierigen Lebensphase stehen, Entscheidungen treffen müssen, sich innerlich blockiert fühlen oder merken, dass bisherige Strategien nicht mehr ausreichen.

Gerade in Phasen von Veränderung geraten vertraute Strategien manchmal an ihre Grenzen. Dadurch entsteht häufig ein Gefühl von Orientierungslosigkeit oder innerem Konflikt.

Gedanken kreisen um mögliche Entscheidungen, um Erwartungen anderer Menschen oder um die Frage, welche Richtung im eigenen Leben die richtige sein könnte.

In der Verhaltenstherapie geht es darum, diese Situationen gemeinsam zu sortieren und eigene Bedürfnisse, Werte und Handlungsmöglichkeiten klarer zu erkennen. Dadurch entsteht häufig mehr innere Stabilität sowie die Fähigkeit, Veränderungen im eigenen Leben bewusster zu gestalten.

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Wenn Sie ein Erstgespräch für Online-Psychotherapie vereinbaren möchten, können Sie direkt einen Termin buchen. Die Sitzung findet über Zoom statt und lässt sich gut in einen vollen Alltag integrieren.

Im Erstgespräch besprechen wir Ihre aktuelle Situation, Ihr Anliegen und mögliche nächste Schritte. Dabei klären wir gemeinsam, ob Psychotherapie für Ihre Situation sinnvoll ist und welches Vorgehen passend sein kann.

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